Top Apps für Handwerker Teil 2

Kommen wir nun zum zweiten Teil unserer App-Vorstellung für Handwerker. Welche Apps lohnen sich wirklich? Im ersten Teil haben wir Ihnen die Vorteile von Facebook und Instagram dargestellt. Nun möchten wir auf Twitter, Whatsapp und Snapchat eingehen.

Twitter – Die etwas andere SMS-Variante

Da Twitter bei den „Tweets“ die Zeichenlänge auf 140 Zeichen einschränkt, ist es fast wie mit einer SMS zu vergleichen, mit dem Unterschied, dass der Empfänger nicht nur eine Person ist, sondern beliebig viele. Haben Sie sogenannte Follower gewonnen, können Sie diese regelmäßig über neue Produkte, Dienstleistungen oder aktuelle Angebote informieren. Die Streuverluste sind meistens nur sehr gering, da Interessenten Ihren Account selbst abonnieren müssen, um Tweets von Ihnen zu erhalten.

WhatsApp – So ziemlich jeder nutzt es

Mit Ihren Kunden über WhatsApp zu kommunizieren, sollte generell kein Problem sein. Jedoch muss beachtet werden, dass Sie (wie bei einer E-Mail oder per Telefon auch) keine Werbung machen dürfen, es sei denn es wurde von Ihrem Kunden so gewünscht, z. B. wenn ein Kunde Sie selbst anschreibt. Wenn Sie die Möglichkeit Werbung über WhatsApp zu machen, trotzdem nutzen möchten, brauchen Sie am besten ein schriftliches Einverständnis. Fragen Sie bei einer Auftragserteilung schriftlich nach, über welche Wege und über was die Person informiert werden möchte.

WhatsApp kann auch mit den eigenen Mitarbeitern genutzt werden. So können z. B. zu beachtende Schilder oder Gefahrenstellen auf einer Baustelle dem Chef oder den Mitarbeitern zugesendet werden.

Snapchat – Blicke hinter die Kulissen gewähren

Die App Snapchat gilt als eine App für die eher jüngere Generation. Doch auch zunehmend mehr Unternehmen nutzen die Chance auf der Plattform vertreten zu sein. Der Vorteil ist, dass versendete Bilder und Videos nach einigen Sekunden wieder gelöscht werden. Für viele sinkt dadurch die Hemmschwelle auf Snapchat aktiv zu sein. Nachteil: Kreative Botschaften haben auf dieser Plattform eine zu kurze Lebensdauer. Mittlerweile gibt es die Möglichkeit auch „Geschichten“ zu veröffentlichen, die dann 24 Stunden aufrufbar sind.

Da sehr viele jüngere Leute auf Snapchat unterwegs sind, können Sie für Ihren Handwerk auch neue Lehrlinge finden. Zeigen Sie Ihrem Publikum den Blick hinter die Kulissen, um Jugendliche von Ihrem Unternehmen zu überzeugen.

Das Fazit

Wer die beschriebenen Apps für sein Handwerksunternehmen nutzen möchte, muss auch die Zeit dafür einplanen auf den Plattformen aktiv zu sein und in Zukunft auch zu bleiben. Denn es kann schnell passieren, dass Interessenten Ihrem Account nicht mehr folgen, wenn dieser vernachlässigt wird. Ein Tipp: Versuchen Sie es erstmal auf einer Plattform Erfolge zu erzielen! Dann können Sie es auf der nächsten probieren.

2017-01-02T13:24:41+00:00 2. Januar, 2017|Allgemein|